“Während ich tanze kann ich nicht verurteilen, ich kann nicht hassen, ich kann mich selbst nicht vom Leben abtrennen. Ich kann nur glücklich und vollkommen ganz sein.“ Hans Bos
In welcher Beziehung stehen Tanzen und Glück? Eine australische Umfrage hat 2014 ergeben, dass Tänzer/innen mit einem Glücksindex von 77 abschneiden, während Nicht-Tänzer/innen bei einem Glücksindex von 74 landen. Tänzer/innen sind also glücklicher als andere Menschen, vor allem auch weil sie meist eine gesunde Lebensweise hegen und beim Tanzen alles geben können.
In welcher Beziehung stehen Tanzen und Glück? Eine australische Umfrage hat 2014 ergeben, dass Tänzer/innen mit einem Glücksindex von 77 abschneiden, während Nicht-Tänzer/innen bei einem Glücksindex von 74 landen. Tänzer/innen sind also glücklicher als andere Menschen, vor allem auch weil sie meist eine gesunde Lebensweise hegen und beim Tanzen alles geben können.
Wie schreibt Augustinus? "Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert: Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele"
Tanzen verführt Menschen und verbindet sie miteinander. Wer sich der Musik hingibt, kann das Glück des Gleichklangs von Rhythmus und Bewegung erleben, die innige Nähe synchronisierter Körper. (aus "Warum Menschen so gerne tanzen" Der Spiegel)
"Seitdem mein Mann und ich Tango Argentino tanzen, hat sich unsere Beziehung auf ein anderes Level gehoben. Es ist das gegenseitige Achtsam-Sein und Aufeinander Hören. Es macht soviel Spaß und tut uns beiden so gut. Körperlich und auch geistig."
Hermine H., Graz (Sonntagsblatt Plus 2018_2)
.......und ihre Augen verschlangen mich. Schwarze, wie Spiegel glänzende Augen zwischen langen Wimpern. Eine Sekunde später tanzten wir.
Es war fliegen, wie Schweben in einem tiefen, warmen Gewässer, durch das sich der schleppende Rhythmus eines alten, süßen Schmerzes zieht, einer vagen, in der Zeit verlorenen Erinnerung. Es war, als hätte ich etwas wiedergefunden, das ich hatte vergessen müssen, um weiterleben zu können - jetzt war es in seiner ganzen überwältigenden Unermäßlichkeit wieder da. Ich hatte geglaubt, ich hätte mir das alles nur über die Jahre zusammenfantasiert, doch es war so intensiv, so betörend, so unerhört echt.
Sie schmiegte sich an mich wie ein Seidentuch, und bei jeder molinete, die sie um mich herum drehte, stieg mir ein Duft in die Nase, der Hauch eines Parfums, und ihre ernsten Augen funkelten zwischen ihren lustschweren Lidern wie Juwelen. Es war als lese sie meine Gedanken, als wüßte sie, noch bevor ich eine Bewegung andeutete, was ich von ihr wollte, als wären wir eins, ein einziger Körper, der in zwei Hälften getrennt gewesen und von der Musik wieder vereint worden war.
Wir sprachen kein Wort. Es war nicht nötig. Was hatten wir uns zu sagen, was nicht schon unsere Füße mit ihren Figuren ausdrückten, unsere dem ewigen Rhythmus hingebenden Körper.....
Sie schmiegte sich an mich wie ein Seidentuch, und bei jeder molinete, die sie um mich herum drehte, stieg mir ein Duft in die Nase, der Hauch eines Parfums, und ihre ernsten Augen funkelten zwischen ihren lustschweren Lidern wie Juwelen. Es war als lese sie meine Gedanken, als wüßte sie, noch bevor ich eine Bewegung andeutete, was ich von ihr wollte, als wären wir eins, ein einziger Körper, der in zwei Hälften getrennt gewesen und von der Musik wieder vereint worden war.
Wir sprachen kein Wort. Es war nicht nötig. Was hatten wir uns zu sagen, was nicht schon unsere Füße mit ihren Figuren ausdrückten, unsere dem ewigen Rhythmus hingebenden Körper.....
Auszug aus dem Roman "DAS SCHWARZE BRAUTKLEID" von Elia Barcelo


